Unsere Arbeitsansätze

Ob im Einzel- oder Mehrpersonensetting - Grundlage unserer Arbeit bildet das bio-psycho-soziale Modell von Josef W. Egger (Sie können durch Anklicken des unterstrichenen Begriffs das Manuskript zum Modell einsehen).
Wir sind überzeugt, dass biologische, psychologische und soziale Faktoren in ihren Wechselwirkungen sowohl bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Problemen oder Krankheiten beteiligt sind als auch die Problemlösungen oder den Genesungsprozess beeinflussen respektive begünstigen können.

Aufgrund dessen erfassen wir den Menschen und seine Situation als Ganzes, berücksichtigen während der Abklärung, Beratung oder Therapie immer diese drei Faktoren. Die Arbeit nach diesem Modell ermöglicht ein ganzheitliches Verständnis, negiert Krankheit oder Gesundheit als Zustand, sondern unterstreicht sie als dynamisches Geschehen.

Wir richten uns auch auf das Empowerment aus - nämlich auf einen Austausch auf Augenhöhe, auf die Stärkung der vorhandenen Potenziale sowie auf das selbstbestimmte Leben durch Selbstermächtigung.

Wichtig ist uns auch die Grundhaltung der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers. Wir begegnen den Menschen authentisch, empathisch sowie wertschätzend und schenken der Einzigartigkeit des Individuums gebührend Beachtung.

Allem voran geht das aktive Schaffen von Vertrauen - die Basis einer stabilen und professionnellen Beziehung zwischen Klient/Klientin und Therapeut/Therapeutin.

Während der (Ab-)klärungsphase, welche zwischen eins bis fünf Sitzungen in Anspruch nimmt, lernen wir den Menschen, seine Geschichte und seine Anliegen kennen, so dass schlussendlich ein gemeinsamer Auftrag formuliert werden kann.

Wir arbeiten mit unseren Klienten/Klientinnen Hand in Hand, immer transparent, sowohl klärungs- als auch lösungsorientiert. Nach der (Ab-)klärungsphase stellen wir dem Klienten/der Klientin unsere Hypothesen und mögliche Herangehensweisen vor. Gemeinsam entscheiden wir uns für einen Weg.

Hier sind wir in der Lage, auf verschiedene therapeutische Ansätze zurück zu greifen, was ein integratives Vorgehen ermöglicht.

Therapeutische Ansätze

Ansätze Mirjam Bernet Rolf Jud
(Kognitive)Verhaltenstherapeutische Ansätze X X
Dialektisch-Behaviorale Ansätze X  
Ansätze aus der Schematherapie X  
Systemische Therapie X X
Ansätze aus der Traumatherapie   X
Psychoanalytische Therapie   X
Humanistische Psychotherapie X X
Psychodynamische Ansätze   X
Körperorientiere Ansätze X X
Lösungsorientierte Ansätze X X

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement ist ein wichtiger Eckpfeiler einer hohen Arbeitsqualität. Die Fortschritte auch in der Psychotherapie, Verkehrstherapie, Beratung, Bildung und Medienarbeit erfordern eine ständige Überprüfung und Sicherung der Qualität der geleisteten Arbeit (Qualitätssicherung), aber auch der Verbesserung und Weiterentwicklung (Qualitätsentwicklung).

Das Qualitätsmanagement beinhaltet

  • ständige Reflektion der Arbeitsabläufe
  • gezielte Nachbefragung nach Abschluss einer Intervention oder einer Lerneinheit
  • ständige interne wie externe Weiterbildung
  • interne Intervision
  • externe Supervision
  • Vier-Augen-Prinzip (gegenseitige fachliche Absicherung)

 

Neben Fachlichkeit und Kompetenz liegt uns die Menschlichkeit am Herzen. Der Humor darf nicht fehlen, wenn es die Situation erlaubt und zulässt - bei uns wird auch gelacht, geträumt und entspannt...

Wir orientieren uns an den ethischen Grundsätzen der Berufsordnung der FSP (Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen).